Richtig Unterstreichen – So geht es!

Richtig Unterstreichen – So geht es!

Lesedauer 3 Minuten

Beim Lesen von Texten ist es wichtig, die bedeutsamen Stellen zu richtig unterstreichen zu können, den Rest aber auszulassen, damit man den Überblick nicht verliert. Hilfreich dazu sind außerdem ein Notizzettel, mehrere Farben und ein Lineal.

Richtig Unterstreichen – Vorher richtig die Aufgaben lesen

Damit du weißt, was überhaupt wichtig ist, musst du vor dem Unterstreichen die Aufgaben genau lesen. Es bringt dir ja nichts, wenn du toll markierst, aber nichts zu deinen Aufgaben passt.

  • Lies die Aufgaben gründlich.
  • Markiere dir in jeder Aufgabe die wichtigen Aspekte und möglicherweise Unteraufgaben.
  • Im Idealfall ordnest du jeder Aufgabe eine Farbe zu.
  • Lies dann deine Materialien mit einer Farbbrille.

Das ist beim Markieren wichtig und das nicht

Beim richtigen Unterstreichen reichen Stichwörter, die du schnell finden kannst.

  • Unterstreiche wichtige Begriffe, die dir beim Lösen der Aufgabe helfen.
  • Du kannst auch zusammenhängende Begriffe unterstreichen, wenn diese nicht zusammen stehen (siehe Beispiel weiter unten).
  • Nutze für jede Aufgabe die vorher ausgewählte Farbe.
  • Halte dich bei Unterstreichungen kurz, und „male“ den Text nicht an.
  • Selbst wenn alles wichtig erscheint, reduziere es.
  • Notfalls machst du dir einen Notizzettel, wo du wichtige Anmerkungen aufschreibst.

Je weniger du markierst, umso weniger schreibst du nachher ab! Vergiss nicht, bei längeren Zitaten die Quelle zu nennen (mit Zeilenangabe).

Weniger ist beim Unterstreichen mehr!

Nehmen wir an, du hast diese Aufgaben:

  • Erkläre, warum dir Unterstreichen hilft.
  • Wie geht Unterstreichen?
  • Welche Hilfsmittel benötigst du?

Nun nimmst du dir für jede Aufgabe eine Farbe. Zum Beispiel rot, blau und grün.

Beispieltext zum Unterstreichen

So hilft dir Unterstreichen beim Lernen

Stell dir vor, du musst einen langen Text lesen und dann dazu Aufgaben beantworten. Da verliert man schon schnell einmal den Überblick. Aber dir kann geholfen werden, wenn du richtig unterstreichen kannst.

Mit ein paar farbigen Stiften und einem Lineal kannst du den Text sinnvoll gliedern, damit du die Übersicht behältst und die Aufgaben einfacher erledigen kannst.

Ordne jeder Farbe eine Aufgabe zu und lies den Text. Bei wichtigen Stellen unterstreichst du ein Wort oder notfalls auch mehrere in der Farbe der passenden Aufgabe.

Vergiss nicht, dich auf das Wesentliche zu beschränken. Streiche keine ganzen Sätze an, sondern nur die wichtigsten Wörter. Das ist manchmal zwar nicht einfach, aber unterstreiche lieber weniger. Du kannst dir ja die Stelle noch einmal durchlesen.

Wenn du längere Abschnitte markierst und abschreibst, musst du die Zeilen angeben. Das nennt man dann ein Zitat.

Rot unterstreichst du nun Gründe, warum Unterstreichen hilft:

  • Überblick
  • sinnvoll gliedern
  • Aufgaben einfacher erledigen

Mit Blau markierst du, wie Markieren geht:

  • Ordne … Farben … zu
  • lies
  • Stellen passenden Farbe
  • das Wesentliche

Mit Grün nimmst du dir noch die Hilfsmittel vor:

  • jeder Farbe eine Aufgabe
  • Lineal

Wie du siehst ist es ganz einfach. Du kannst deine Unterstreichungen danach auf einem Notizzettel ordnen oder einen Text damit schreiben. Auch für spontane Vorträge eignet sich diese Technik.

Richtig Unterstreichen ist für Klausuren und Klassenarbeiten sehr wichitg.

Dann sind Farben und Notizzettel beim Unterstreichen empfehlenswert

Wie schon erwähnt sind verschiedene Farben und ein Notizzettel dann sinnvoll, wenn du beim Unterstreichen sehr lange Textpassagen markieren möchtest und du aufgrund der vielen oder komplexen Aufgaben die Übersicht verlierst.

Besonders beim Materialgestützten Schreiben ist es sehr wichtig, dass du nach dem Lesen und Markieren einen guten Überblick behältst, weil du aus den Materialien einen zusammenhängenden Text formulieren sollst, der möglichst frei formuliert ist und sich nicht zu nah an der Vorlage bewegt.

Für Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten in der Uni gibt es sogar Computerprogramme, mit denen du eine Datenbank erstellst, in der du wichtige Textstellen mit Stichwörtern einpflegst. Für die ZP 10 oder das Abitur ist das zu viel Aufwand und vor allem darfst du in deinen Klausuren leider keine Computer verwenden.


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