Was ist Vera-8 NRW? FAQ zur Lernstandserhebung bzw. Vergleichsarbeit


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Die Vergleichsarbeit bzw. Lernstandserhebung in der achten Klasse „Vera-8“ in NRW dient als erste Ermittlung des Lernstands in der Sekundarstufe 1.

Was ist die Vera-8 in NRW?

Die Vera-8 Vergleichsarbeit in NRW ist eine zentral gestellte Prüfung, die alle Schüler der Klasse 8 absolvieren müssen. Es handelt sich um Überprüfungen in Mathematik, Deutsch, Englisch bzw. Französisch ab Klasse 5 sowie Französisch ab Klasse 7. Französisch ab Klasse 9 kann auch freiwillig teilnehmen.

Damit soll man eine erste Rückmeldung darüber erhalten, wo man mit seinem Lernfortschritt steht. Dies ist ein wichtiger Anhaltspunkt für die ZP 10, die du in der Klasse 10 schreiben wirst.

Wann werden die Vera-8 Arbeiten geschrieben?

Die Vera-8-Termine sind in der Regel zwischen Februar und März, also im zweiten Halbjahr. Die genauen Termine ändern sich natürlich und sind auch von Schule zu Schule zu vergeben.

Die Vergleichsarbeiten schreiben dann aber alle Schüler der achten Klassen zur gleichen Zeit, wenngleich ein Austausch sowieso keinen Sinn ergeben würde.

Wer stellt die Aufgaben?

Die Aufgaben für den Lernstand 8 werden von der Rheinisch-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau gestellt. Auch die Qualitätsagentur QUALIS ist an der Durchführung und Entwicklung beteiligt.

Wie sehen die Vera-8-Arbeiten aus?

Viele Aufgaben sind Multiple-Choice und kurze Antworten auf Fragen. Aufsätze oder andere Dinge musst du nicht erwarten.

In Deutsch geht es um Leseverständnis und Rechtschreibung. In Englisch und Französisch geht es Hörverstehen und Leseverstehen. In Mathe um den Stoff der Klassen 5 bis 8.

Wie kann man für die Vera-8 Arbeiten lernen?

Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) sagt, dass man nicht extra lernen soll, da es darum geht, wie gut und flexibel die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Wissen umgehen können.

Es wird auch Aufgaben geben, die du noch gar nicht an deiner Schule durchgenommen hast. Das ist auch logisch, weil nicht jede Schule im gleichen Tempo arbeitet und Lehrwerke andere Schwerpunkte setzen.

Auf jeden Fall sollte man in Deutsch, Englisch und Französisch Lesen und Schreiben können. In Mathe solltest du die Grundrechenarten beherrschen, Grundlagen in Prozentrechnung und Wahrscheinlichkeitsrechnung haben, Zahlvorstellungen besitzen und Diagramme verstehen können.

Es gibt auch Lernhefte von Finale oder Stark, die dir auch weiterhelfen können.

In der Schule sollen die Lehrer mit den Schülern üben, wie sie an die Aufgaben herangehen. Vor allem soll klar sein, dass du keine Angst vor der Prüfung haben sollst. Du musst gar nicht alles wissen, um gute Ergebnisse zu bekommen.

Bekomme ich eine Rückmeldung?

Ja, es gibt Rückmeldungen, nachdem die Lehrer die Antworten überprüft haben. Dabei wirst du nicht in Notenstufen eingeordnet, sondern deine Leistungen erhalten Kompetenzniveaus zugeordnet.

Diese Niveaus zeigen dir dann, wie gut du im Vergleich zu anderen im Bundesland, in der Klasse oder in der Jahrgangsstufe bist. Ein niedriges Niveau bedeutet vor allem, dass du Stoff nachholen solltest.

Wird die Vergleichsarbeit benotet?

Die Vera-8-Arbeit wird nicht benotet, sondern es gibt eine Rückmeldung. Das soll dir den Druck nehmen, dass du nicht wegen einer Note Stress bekommst. Du sollst zeigen, was du kannst und sollst erfahren, wo du gerade stehst.


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