Schreibformate in der ZP 10 Englisch NRW

Lesedauer 8 Minuten

Die Zentrale Prüfung 10 im Fach Englisch (Gymnasium NRW) testet nicht nur Leseverstehen und Hörverstehen – im Writing-Teil musst du zeigen, dass du verschiedene Textsorten sicher beherrschst. Welche Formate kommen vor? Was unterscheidet einen Comment von einem blog post? Wann ist dein Ton formal, wann semi-formal? Dieser Artikel gibt dir für jedes Textformat ein eigenes Kapitel mit Kurzprofil, Do’s & Don’ts und einer authentischen Beispielaufgabe.

Operatorenliste ZP 10 Englisch NRW

Hier eine kurze Übersicht der Operatoren mit bevorzugter Sprache und Hauptmerkmalen:

Textformat / OperatorSpracheHauptmerkmal
1 · Comment / Opinion Articlesemi-formal–formalBegründete Meinung, Leser überzeugen
2 · Blog Postsemi-formal, persönlichIch-Perspektive, Ansprache, Stil
3 · Letter / Email (formal)formalLayout, Anrede, Forderung
4 · Letter / Email (informal)informellFreundschaftlich, expressiv
5 · Reportformal, sachlichFakten, Struktur, Empfehlung
6 · Speech / TalkvariabelRhetorik, Publikumsbezug
7 · Summary (describe)neutral-sachlichTextinhalt wiedergeben
8 · Analyse / Characteriseformal-analytischBelegen, interpretieren
9 · Creative Writing (story/diary)variabelErzählperspektive, Atmosphäre

Im Folgenden werde ich die Schreibformate genauer erklären. Wichtig! Wenn deine Lehrer es dir anders beibringen, höre auf die Lehrer, denn sie bewerten deine Arbeit!

Comment / Opinion Article

Ein Comment – auch opinion article oder viewpoint text genannt – ist eine Meinungsäußerung zu einem kontroversen Thema. Du gibst deinen eigenen Standpunkt wieder, begründest ihn mit Argumenten und Beispielen und versuchst, die Lesenden zu überzeugen. Er erscheint typischerweise in einer Zeitung, Zeitschrift oder auf einer Nachrichtenwebsite.

Ein Comment nimmt Stellung, ein report stellt Fakten dar (ohne persönliche Meinung). Ein blog post darf lockerer und persönlicher sein als ein Comment für eine Zeitung.

  • Dauer: 30 – 35 Minuten
  • Wortzahl: 200 – 250
  • Sprache: semi-formal bis formal
  • Zitate: Indirekter Textbezug genügt

✅  Typische Merkmale

  • Klare These / Position bereits in der Einleitung
  • 2–3 ausgeführte Argumente mit Beispielen oder Belegen aus dem Lesetext
  • Gegenargument kurz einräumen (concession), dann widerlegen
  • Wirkungsvoller Schluss: Zusammenfassung + Call to Action oder Frage an die Lesenden

Persönliche Ausdrücke erlaubt: „In my view…“, „I strongly believe…“

❌  Häufige Fehler

  • Meinung ohne Begründung: „I think this is bad.“ – warum?
  • Referat des Textes statt eigener Position
  • Fehlender Schluss / abruptes Ende

Zu formales Kanzleideutsch auf Englisch – ruhig persönlicher schreiben

✏️  Beispielaufgabenstellung
You have read an article about the impact of fast fashion on the environment and on workers in developing countries. Write a comment article for your school’s English magazine (200–250 words) in which you discuss whether individual consumers can make a real difference. Include your own reasoned opinion.

Blog Post

Ein Blog Post ist ein Online-Beitrag, der persönlich und direkt an ein bestimmtes Publikum gerichtet ist. Im Gegensatz zum formalen Comment darf der Stil lebendiger, ausdrucksstärker und manchmal sogar humorvoll sein. Du sprichst die Lesenden an („Have you ever wondered…?“) und bringst deine eigene Stimme deutlich ein.

Blog Post ≠ Comment: Der Blog Post darf persönlicher und stilistisch freier sein. Blog Post ≠ Diary Entry: Ein Tagebuch ist privat, ein Blog ist öffentlich und richtet sich bewusst an ein Publikum.

  • Dauer: 30 – 35 Minuten
  • Wortzahl: 200 – 250
  • Sprache: semi-formal, persönlich
  • Zitate: Textbezug sinnvoll, keine Pflicht

✅  Typische Merkmale

  • Ansprechende Überschrift / catchy headline
  • Direkte Ansprache der Lesenden („you“, rhetorische Fragen)
  • Persönliche Erfahrungen oder Beispiele
  • Lockerer, aber nicht zu umgangssprachlicher Ton
  • Klare Struktur trotz persönlichem Stil

Abschluss mit Meinung / Einladung zum Kommentieren

❌  Häufige Fehler

  • Zu steif formuliert → klingt wie ein Aufsatz, nicht wie ein Blog
  • Keine Struktur → beliebiges Aneinanderreihen von Gedanken
  • Zu umgangssprachlich (Slang, Abkürzungen) – bleibt eine Prüfung

Fehlende Perspektive: Was ist dein Standpunkt?

✏️  Beispielaufgabenstellung
You have heard two young people talk about their gap year experiences on a radio programme. Write a blog post (200–250 words) for a website aimed at school leavers in which you share your thoughts on whether taking a gap year is a good idea. Use information from the radio interview and your own ideas.

Formal Letter / Email

Ein formaler Brief oder eine formale E-Mail wird in einem professionellen Kontext verfasst – etwa an ein Unternehmen, eine Behörde, eine Zeitung oder einen Arbeitgeber. Ton und Layout folgen klaren Konventionen. Die Sprache ist präzise, höflich und distanziert.

Formal Letter ≠ Informal Letter: Beim formalen Brief kein „Love,“, keine persönlichen Anekdoten ohne Sachbezug. Formal Letter ≠ Report: Der Brief ist an eine Person adressiert und hat eine persönliche Forderung; der Report ist sachlich und struktur-orientiert.

  • Dauer: 30 – 35 Minuten
  • Wortzahl: 200 – 250
  • Sprache: formal
  • Zitate: je nach Vorlage sinnvoll
📋  Pflichtstruktur eines formalen Briefes
[Your address / email header]   → nur bei Brief, nicht bei E-Mail
[Date]   → z.B. 15 March 2025
Dear Mr / Ms [Name],  ODER  Dear Sir or Madam,   → niemals ‚Hello‘ oder ‚Hi‘ Subject:
[Betreff]   → optional, aber empfohlen
Einleitung: Anlass des Briefes nennen   → „I am writing to complain about…“
Hauptteil: Sachverhalte klar darlegen   → je Punkt ein Absatz
Schluss: Forderung / Erwartung formulieren   → „I would appreciate a prompt response.“
Yours sincerely, [Name]   → wenn Name bekannt; ‚faithfully‘ wenn unbekannt

✅  Typische Merkmale

  • Kein Slang, keine Kurzformen („don’t“ → „do not“)
  • Passiv-Konstruktionen für Distanz: „It has come to my attention that…“
  • Höfliche, aber bestimmte Sprache

Jeder Aspekt der Aufgabe wird adressiert

❌  Häufige Fehler

  • Falsche Anrede („Hello there“, „Hi guys“)
  • Fehlender Betreff oder fehlender Abschluss
  • Umgangssprachlicher Ton

„Yours sincerely“ und „faithfully“ vertauscht

✏️  Beispielaufgabenstellung
You ordered a jacket online from a fast fashion brand. It fell apart after two washes, and you discovered that the brand had made false ‚eco-friendly‘ claims. Write a formal letter of complaint (200–250 words) to the company’s Customer Service Manager. Refer to the misleading advertising, describe the problem, and state what you expect the company to do.

Informal Letter / Email

Ein informeller Brief oder eine informelle E-Mail wird an eine Person geschrieben, die man kennt – einen Freund, eine Freundin, Verwandte oder einen Penpal. Der Ton ist locker, persönlich und direkt. Trotzdem braucht der Text eine klare Struktur und muss alle Punkte der Aufgabe ansprechen.

Informal Letter ≠ Diary Entry: Der Brief ist an eine konkrete Person gerichtet, ein Tagebuch ist (scheinbar) privat und wird nicht adressiert. Informal Letter ≠ Blog Post: Der Blog richtet sich an ein breites, unbekanntes Publikum.

  • Dauer: 30 – 35 Minuten
  • Wortzahl: 200 – 250
  • Sprache: informell, persönlich
  • Zitate: keine

✅  Typische Merkmale

  • Persönliche Anrede: „Dear Sarah,“ / „Hey Tom,“
  • Freundlicher Einstieg: nach dem Befinden fragen, auf letzten Brief eingehen
  • Kurzformen erlaubt: „I’m“, „don’t“, „it’s“
  • Ausrufe, rhetorische Fragen, Humor möglich
  • Abschluss: „Best wishes,“ / „Take care,“ / „Love,“

Alle Punkte der Aufgabe ansprechen!

❌  Häufige Fehler

  • Zu formal – klingt wie ein Geschäftsbrief
  • Punkte der Aufgabe nicht alle abgehakt
  • Fehlender Abschluss / Gruß

Zu kurz – Detailarmut

✏️  Beispielaufgabenstellung
Your British penpal has written to you asking about gap years in Germany. Write an informal letter or email (200–250 words) in which you explain what an FSJ (voluntary social year) is, describe one person’s experience you have heard about, and give your own opinion on whether you would like to do a gap year.

Report

Ein Report (Bericht) wird im Auftrag einer Organisation oder Person verfasst und liefert sachliche Informationen zu einem Thema. Er endet oft mit Schlussfolgerungen (findings) oder Empfehlungen (recommendations). Der Ton ist nüchtern, unpersönlich und auf Fakten gestützt. Ich-Formulierungen werden vermieden.

Report ≠ Comment: Im Comment ist die persönliche Meinung zentral, im Report wird sie zurückgehalten. Report ≠ Summary: Eine Summary gibt nur wieder, was im Text steht; ein Report verarbeitet und bewertet Informationen für einen bestimmten Auftraggeber.

  • Dauer: 30 – 35 Minuten
  • Wortzahl: 200 – 250
  • Sprache: formal, sachlich, neutral
  • Zitate: Fakten aus Quellen belegen

✅  Typische Merkmale

  • Überschrift / Titel: „Report on…“ oder „Report for…“
  • Klare Abschnitte: Introduction → Findings → Recommendations
  • Zwischenüberschriften erwünscht
  • Passiv-Konstruktionen: „It was found that…“, „It is recommended that…“
  • Keine persönliche Meinung ohne Beleg

Abschnittsweise Fakten aus dem Ausgangstext einbeziehen

❌  Häufige Fehler

  • „I think…“ / „In my opinion…“ → zu persönlich für einen Report
  • Fehlende Struktur / kein roter Faden
  • Empfehlungen ohne Begründung

Erzählender Stil statt sachlicher Stil

✏️  Beispielaufgabenstellung
The principal of your school has asked you to write a report (200–250 words) about the problem of fast fashion for the school’s environmental committee. Use information from the article you have read. Include: the main environmental and social problems; what young people are already doing; and your recommendations for the school.

Speech / Talk

Eine Speech (Rede) oder ein Talk wird vor einem Publikum gehalten. Du schreibst keinen Essay, sondern einen gesprochenen Text. Das bedeutet: Du sprichst das Publikum direkt an, verwendest rhetorische Mittel und strukturierst deine Rede so, dass sie gehört (nicht gelesen) verständlich ist.

Speech ≠ Comment: Die Speech ist performativ und wendet sich live an ein Publikum. Comment ≠ Speech: Ein Comment wird gelesen, eine Speech wird gehört – das verändert Satzbau, Wiederholungen und Anrede grundlegend.

  • Dauer: 30 – 35 Minuten
  • Wortzahl: 200 – 250
  • Sprache: variabel (abhängig von Publikum und Aufgabenstellung)
  • Zitate: Zitate und Fakten aus der Quelle können hilfreich sein

✅  Typische Merkmale

  • Eröffnung mit Publikumsbezug: „Good morning, ladies and gentlemen…“ / „Hello everyone…“
  • Rhetorische Fragen: „Have you ever…?“ / „What would you do if…?“
  • Dreierstruktur (rule of three): „We can act, we must act, and we will act.“
  • Wiederholungen für Wirkung: anaphora („It is time to…“)
  • Klarer Abschluss: Appell, Aufruf oder einprägsamer Schlusssatz

Ich-Perspektive und direkte Ansprache sind normal

❌  Häufige Fehler

  • Kein Publikumsbezug → klingt wie ein Essay
  • Zu steif und schriftsprachlich → fehlt der Fluss
  • Fehlender Appell am Schluss

Alle Argumente gleich lang – Hauptargument hervorheben

✏️  Beispielaufgabenstellung
Your school is hosting an international conference on sustainability for students aged 14–18. You have been asked to give a short speech (200–250 words) in which you persuade your fellow students to change their shopping habits. Use information from the article about fast fashion and your own ideas. Address your audience directly.

Summary – describe / outline

Eine Summary gibt die Hauptaussagen eines Textes in eigenen Worten und in verkürzter Form wieder. Sie ist kein Kommentar, keine Wertung und enthält keine eigene Meinung. Operatoren wie describe, outline oder summarise verlangen alle eine neutrale Wiedergabe von Textinhalten.

  • Dauer: 20 – 25 Minuten
  • Wortzahl: 100 – 150
  • Sprache: sachlich, neutral
  • Zitate: keine direkten Zitate, sinngemäß wiedergeben (paraphrasieren)

✅  Typische Merkmale

  • Beginn mit dem Thema des Textes: „The article deals with…“ / „The text examines…“
  • Hauptaussagen in eigenen Worten (paraphrasieren, nicht abschreiben)
  • Chronologische oder thematische Reihenfolge beibehalten
  • Keine eigene Meinung, keine Wertung
  • Keine direkten Zitate (außer ausdrücklich erlaubt)

Präsens-Tempel: „The author argues that…“, „The text states…“

❌  Häufige Fehler

  • Eigene Meinung einbringen → kein Teil der Summary
  • Lange Zitate aus dem Text → muss paraphrasiert werden
  • Neue Informationen hinzufügen, die nicht im Text stehen

Zu lang – eine Summary ist eine Verdichtung

✏️  Beispielaufgabenstellung
Summarise the main environmental and social problems caused by fast fashion as described in the article. Write approximately 100–120 words. Do not include your own opinion.

Operatoren zu Summary (Anforderungsbereich 1)

Typischerweise kommen hier diese Aufgabentypen vor, bei denen du bestimmte Aspekte zusammenfassen, herausstellen, erklären oder beschreiben sollst.

OperatorBedeutungMeinungLänge
summariseGesamtinhalt des Textes kürzer wiedergebenneinkürzer
describeSachverhalt oder Situation neutral schildernneinmittel
outlineHauptpunkte / Struktur skizzierenneinkürzer
explainSachverhalt verständlich machen, Ursachen/Gründeneinmittel

Analyse – characterise – evaluate

Diese Operatoren verlangen mehr als reines Wiedergeben: Du musst den Text untersuchen (analyse), Figuren beschreiben (characterise) oder bewerten (evaluate). Das bedeutet: Textbelege anführen, Sprachgebrauch kommentieren und Schlüsse ziehen.

  • Dauer: 25 – 30 Minuten
  • Wortzahl: 150 – 200
  • Sprache: formal, analytisch
  • Zitate: Kurzzitate mit Zeilenangaben empfohlen

✅  Typische Merkmale

  • Textbelege in eigenen Worten oder als Kurzzitat („In line 5, the author uses the metaphor…“)
  • Analysevokabular: „This suggests…“, „This implies…“, „The use of X creates the effect of Y…“
  • Bei characterise: äußere + innere Eigenschaften + Entwicklung belegen
  • Bei evaluate: Stärken und Schwächen abwägen, eigene begründete Bewertung

Schlusssatz mit Gesamturteil

❌  Häufige Fehler

  • Nur nacherzählen statt analysieren
  • Behauptungen ohne Textbeleg
  • Zu lange Zitate – lieber paraphrasieren und kommentieren

Kein Schlusssatz / kein Gesamturteil

✏️  Beispielaufgabenstellung
Analyse how the author of the article uses language and rhetorical devices to persuade the reader. Refer closely to the text in your answer (150–200 words). Consider: choice of words, use of statistics, and the structure of the argument.

Operatoren zu analyse

OperatorAufgabeTextbezugMeinung
analyseAufbau, Sprache, Absicht des Textes untersuchenPflichtOptional
characteriseFigur mit Belegen beschreiben und einordnenPflichtOptional
evaluateWert / Wirkung / Qualität des Textes beurteilenPflichtJa, begründet
comment onAspekt des Textes interpretieren und bewertenPflichtJa, begründet

Creative Writing – Story / Diary / Continuation

Im Creative Writing-Teil wirst du gebeten, eine Geschichte, einen Tagebucheintrag, eine Fortsetzung oder ein inneres Monolog zu schreiben. Wichtig ist hier nicht primär die sachliche Richtigkeit, sondern: Stimme, Atmosphäre, Perspektive und sprachliche Qualität.

  • Dauer: 30 – 35 Minuten
  • Wortzahl: 200 – 250
  • Sprache: variabel, passend zur Vorlage und Aufgabenstellung
  • Zitate: keine, eventuell direkte oder indirekte Rede

✅  Typische Merkmale

  • Klare Erzählperspektive: Ich-Erzähler oder Er/Sie-Erzähler – einhalten!
  • Einstieg, der sofort Spannung oder Atmosphäre erzeugt (in medias res)
  • Sensorische Details: zeigen statt sagen („show, don’t tell“)
  • Zeitform durchgehend einhalten (Simple Past für Erzählvergangenheit)
  • Tagebuch: Datum, persönlicher Ton, emotionale Tiefe

Sprachliche Mittel sinnvoll einsetzen: Vergleiche, Metaphern

❌  Häufige Fehler

  • Kein Ende / abrupter Abbruch
  • Zeitformenwechsel ohne Grund
  • Zu sachlich – kein Erzähltempo, keine Atmosphäre

Perspektivwechsel mitten in der Geschichte

✏️  Beispielaufgabenstellung
Maya returns home after her gap year in New Zealand. Write her diary entry for her first evening back (200–250 words). Include her feelings about returning, what she misses about New Zealand, and what she has learned about herself. Write in the first person and use an appropriate diary format.

Beispiele für Textformate

FormatPerspektiveTonBesonderheit
Short StoryIch oder Er/SievariabelHandlungsbogen: Anfang–Wendepunkt–Ende
Diary EntryIchpersönlich, emotionalDatum, direkte Gedanken, kein Publikum
ContinuationWie Vorlagewie VorlageStil und Ton des Ausgangstextes aufnehmen
Interior MonologueIch (Gedankenstrom)ungeordnet, emotionalDirekte Gedanken, kurze Sätze möglich

Schnelle Abgrenzung der Formate auf einen Blick

FormatMeinungTextbezugIch-FormLayoutSchlüsselphrase
CommentJa, zentralOptionalJaNein„In my view…“
Blog PostJaOptionalJaHeadline„Have you ever…?“
Formal LetterNeinNeinJa (höflich)Pflicht„I am writing to…“
Informal LetterJa, lockerNeinJaAnrede/ Gruß„I wanted to tell you…“
ReportNeinJaNein (Passiv)Abschnitte„It is recommended…“
SpeechJaOptionalJaAnrede„Ladies and gentlemen…“
SummaryNeinPflichtNeinNein„The article deals with…“
AnalyseOptionalPflichtOptionalNein„This suggests that…“
CreativeVariabelKontextVariabelDatum (Diary)„show, don’t tell“

💡  5 goldene Regeln für den ZP-10-Writing-Teil

  1. Textformat sofort erkennen und Ton / Layout daran ausrichten – vor dem ersten Satz!
  2. Alle Leitpunkte der Aufgabe abarbeiten – fehlende Punkte kosten direkt Punkte in Content.
  3. Register halten: Kein „I think“ im Report, kein „Dear Sir or Madam“ im Diary.
  4. Ca. 5 Minuten planen: Gliederung mit 3–5 Stichpunkten erspart Wiederholungen. 5.  Schluss nicht vergessen: Jedes Format braucht einen abschließenden Gedanken.

Viel Erfolg bei der ZP 10! 🎓  Teilen ausdrücklich erwünscht.


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